Bedeutung:
1. (salopp) ausgiebig feiern, trinken und
das Leben unbeschwert genießen;
in geselliger Runde ausgelassen sein, meist begleitet von Alkohol, Musik und Tanz
◊ „Am Wochenende wird wieder richtig geditschert.“
2. (umgangssprachlich) sich hemmungslos
dem Rausch
oder der Party hingeben
◊ „Wir haben bis zum Morgengrauen geditschert.“
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Herkunft:
Wahrscheinlich lautmalerisch
oder scherzhaft gebildet; möglicherweise beeinflusst durch lautmalerische Verben wie „titschen“
oder „latschen“
im Sinne eines schlackernden, taumelnden Bewegungsverhaltens nach Alkoholgenuss.
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Grammatik:
Infinitiv: ditschern
Präteritum: ditscherte
Perfekt:
hat geditschert
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Verwendung:
• jemand geht ditschern
• sie haben
das ganze Wochenende durchgeditschert
• nach drei Eimern Sangria
war Ditschern angesagt
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Synonyme:
feiern, saufen (derb), Party machen, eskalieren (jugendspr.), einen draufmachen, zechen (veraltet)
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Stilistisch:
umgangssprachlich bis derb; vor allem in jüngeren Szenen oder im Party-/Festivaljargon verbreitet